Neuigkeiten

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05.07.16
Schallschutzfenster reichen nicht! - Wohngebäude statt Concordia-Theater am Bahndamm 
Pressemitteilung der Bahnlärm-Initiative Bremen vom 19. Mai 2016, Brief an Senator (21.05.2016) und dessen Antwort vom 29. Juni 2016.
20.05.16
Dem Concordia-Theater droht der Abriss - Gebäudekomplex am Bahndamm soll Wohnheim werden
Bremer Nachrichten/Weser-Kurier vom 13. Mai 2016, Seite 10, Schreiben der Anwohner-Initiative vom 16.05.2016 an Fa. Plankontor als Bauvorhabenträgerin. Medienbericht WK 19.05.2016
03.01.16
Ubuntu - Gruß aus Afrika zum Jahreswechsel 2015/2016. (Eingetroffen am 28.12.2015)
05.11.15
Statt Parken rasen?! - Gutachten zum Verkehrsversuch dokumentiert bemerkenswerte Geschwindigkeitsüberschreitungen bei Halteverbot von 7.00 h bis 10.00 h: In 15 Stunden mehr als 146 Tempoüberschreitungen!
Pressemitteilung vom 16. Oktober 2015; Wortlaut des SHP-Gutachtens (Hannover); Medienbericht: Freie Fahrt (für Raser!?)
12.10.15
Bremen und Klimawandel: Be- oder entschleunigen? Ein 'Scherflein' Bremens zur Beschleunigung: Künftig tausende Autos pro Tag 25 Sekunden 'schneller' durch den Concordia-Tunnel?
Pressemitteilung vom 12. Oktober 2015; das Gutachten im Wortlaut; Einladung zur Vorstellung am 14.10.2015

BI-Sprecher zur Zeit:

Günter Knebel
Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner
Bulthauptstraße 9
28209 Bremen

Dr. Karl-Detlef Fuchs
Parkstraße 51
28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

Reinhard Pahl
Richard Wagner Str. 40
28209 Bremen

Norma Ranke
Bartensteiner Str. 53
28329 Bremen

Spendenkonto
(seit 01.06.08)
:
InteressenGemeinschaft
Aufweitungsgeschädigter
(IGA, Kürzel genügt)
Sparda Bank Hannover
Kto. Nr. 100873861
BLZ 250 905 00

 

Kurzinformation

Für eine menschenwürdige Verkehrspolitik:
Keine Lkw-Trasse durch Bremen!

Informationen zur Sache:

Kurz und bündig

Die Bürgerinitiative "Keine Stadtautobahn durch Bremen!" wurde im Juni 1988 von über 60 BürgerInnen gegründet. Die BI hat sich bis zuletzt gegen eine Verbreiterung der Schwachhauser Heerstraße (SH) und die Aufweitung des Concordia-Tunnels gewehrt. Auch wenn die Baumassnahmen der Tunnelaufweitung von 23,00 m auf 32,50 m und die durchgängige Straßenraumverbreiterung auf rd. 35 m im Jahr 2011 abgeschlossen wurden: Der Kampf war dennoch nicht ohne Erfolge. Die - aus Sicht der BI mit 5,50 m überdimensionierten - Verkehrswege für Kfz enthalten 341 qm weniger Straßenraum, als die ursprüngliche Trassenplanung von 6,25 m pro Fahrtrichtung vorsah. Statt des beabsichtigten Kahlschlags von 37 Straßenbäumen konnten 9 alte Straßenbäume erhalten werden; aufgrund des massiven Protestes gegen die Abholzung von 17 Linden im Februar 2007 wurde eine dichte und relativ starke Neubepflanzung erstritten, die in absehbarer Zeit stadteinwärts vor dem Tunnel den Allee-Charakter dieses Streckenabschnitts wiederherstellen dürfte. Dessen einstreifige Nutzung, die zusätzlichen Parkraum bereitstellt und dort eine Steigerung des "ruhenden Verkehrs" ermöglicht, soll den Kfz- und insbesondere Lkw-Durchgangsverkehr ebenso abhalten, wie die 2009 eingeführte Ausweisung der Umweltzone. Diese beginnt an der Kreuzung Graf-Moltke-Straße / Hollerallee, die als Messezuwegnung Bestandteil des Führungsnetzes ist.

Die SH nahm in ihren früheren Abmessungen von bis zu 30 m den vorhandenen Verkehr problemlos auf und liess ihn staufrei fließen - bis zur Kreuzung mit der ebenfalls hochbelasteten Bismarckstraße, die zu Hauptverkehrszeiten gelegentlich Staus bedingte. Die UnterstützerInnen der BürgerInitiative (BI) haben deshalb eine Erweiterung des Straßenquerschnitts für unnötig gehalten. Mit der nun vorgenommenen Vermehrung der Verkehrsfläche für den Kfz-Verkehr geht die Befürchtung einher, dass zusätzlicher Verkehr angezogen wird, der die Wohn- und Lebensqualität für StadtbewohnerInnen beeinträchtigt. Die BI-UnterstützerInnen setzen sich für eine weiträumig organisierte Vermeidung des Kfz-Verkehrs ein. Sie engagieren sich als BürgerInnen für eine menschen- und umweltgerechte Stadtentwicklung statt der Privilegierung des Autoverkehrs. Eine Politik, die innerstädtische Lebens-(t)räume aufnimmt und entwickelt, wirkt zugleich dem Trend entgegen, der an manchen Stellen als "laut, schmutzig und teuer" empfundenen Stadt Bremen zu entfliehen und zum Wohnen ins Umland zu ziehen.

Die Zahl der - anfangs durch Aufrufe, Karten und - in Geschäften ausliegenden - Unterschriftslisten ermittelten - UnterstützerInnen  beträgt seit langer Zeit stabil mehr als 3.000 (dreitausend). Dieser Bestand an Adressen lässt sich nicht "privat" verwalten, sondern wird professionell von einer Mailing-Firma betreut, deren Dienste bei Bedarf in Anspruch genommen werden. Seit 2008 wird ein kleiner verkehrspolitisch interessierter Kreis von BI-Unterstützer/innen per E-Mail zu den regelmäßigen BI-Treffen eingeladen und damit über die Aktivitäten der ehrenamtlich Mitwirkenden sowie über Themen von (verkehrs-) politischem Interesse informiert.

Wer sich für die Themen oder die Arbeit der BI interessiert oder die BI durch Mitarbeit unterstützen will, kann jederzeit in einen Verteiler aufgenommen werden. Nach Abschluss der Bauarbeiten sind die rgelmäßigen Treffen der Bürgerinitiative mit einer Abschlussfeier am 15. Oktober 2011 eingestellt worden. Die Initiative besteht aber als informelles Netzwerk im Umfeld dieser Homepage-Präsenz weiter, um über verkehrspolitische Entwicklungen zu informieren, gegenüber Fehlentwicklungen kritisch Stellung zu nehmen und im Kontakt mit anderen Initiativen aktionsfähig zu bleiben.

Tagungsort war meist die Evangelische Studentengemeinde (ESG), Parkstraße 107, 28209 Bremen.
Einladungen und Tagesordnung vergangener Treffen sind auf der Seite Archiv dokumentiert.


Aktualisiert: 06.Dec.14 17:44