Neuigkeiten

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13.10.18

Das nächste Treffen der Bahnlärm-Initiative Bremen findet am Donnerstag, 18. Oktober 2018, statt. EINLADUNG. Anlagen, Protokolle und Einladungen früherer Versammlungen. Siehe auch aktuelle Medienberichte und Stellungnahmen zum Thema Bahnlärm sowie bremische Dokumente. Siehe auch >Berichte + Informationen< auf der Startseite der Bahnlärm-Initiative Bremen.

26.08.17
BUND-Aktion zur Bundestagswahl 2017 in Bremen: Kandidat/innen-Interviews am Do, 24. August 2017, von 12.50 h - 14.20 h beim Haus der Bürgerschaft. Siehe taz-Bericht am 25.8.17
06.06.17
Nach Concordia-Theater-Abriss: "Baumfrevel" am Concordiaplatz, siehe auch: Beiratsbeschlüsse Östliche Vorstadt vom 16.06.2016 und vom 17. November 2016, sowie WK-Bericht vom 11.08.2016 ergänzt um Fotos: 2 Hainbuchen á ca. 6,50 m
24.11.16
Betr. Concordia-Theater-Abriss II: Beschluss des Beirats Östliche Vorstadt vom 17. November 2017 zur Außengestaltung des Concordiaplatzes nach Errichtung des Neubaus; Buten&binnen-Nachricht (1'23'') vom 5.09.2016, taz-HB vom 10.9.16, WK S 10 v. 11.09.16, RB-Modell-Foto; Anwohner-Fotos vom Concordia-Platz. Erinnerungsfoto: Gebäude-Außenansicht (am 15.05.2016)

BI-Sprecher zur Zeit:

Günter Knebel
Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner
Bulthauptstraße 9
28209 Bremen

Dr. Karl-Detlef Fuchs
Parkstraße 51
28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

Reinhard Pahl
Richard Wagner Str. 40
28209 Bremen

Norma Ranke
Bartensteiner Str. 53
28329 Bremen

Spendenkonto
(seit 01.06.08)
:
InteressenGemeinschaft
Aufweitungsgeschädigter
(IGA, Kürzel genügt)
Sparda Bank Hannover
Kto. Nr. 100873861
BLZ 250 905 00

 

Bremen Magazin vom 25. 2. 2003

Bremen Magagzin 25. Februar 2003

Verkehrte Verkehrspolitik

Irena Rospek greift zu drastischen Worten, um ihren Unmut Luft zu machen. Die befürchtete Stadtautobahn über den Remberti-Kreisel quer durch Schwachhausen bringt nicht nur die junge Mutter(Foto mit Sohn Michael, 4) auf die Palme - auch viele Geschäftsleute sind sauer. Die Furcht: Ein ganzes Stadtviertel könnte "vor die Hunde gehen".
Bunter Protest gegen eine Stadtautobahn: Rund 500 Anwohner demonstrierten jüngst am Rembertikreisel gegen "LKW-Trassen-Wahn" - und damit gegen Grundzüge aktueller Planungen. Mit dabei: Anwohnerin Irena Rospek mit LKW-Attrappe (links).

Sie beklagt, dass schon jetzt Bäume entlang der Straßen abgesägt würden, die Abgasbelastungen drastisch steigen - und auch ihre Kinder unter Atemwegserkrankungen leiden.
Das liebgewordene Bild Schachhausens - so der Tenor - verändert sich. "Soll alles so kahl und hässlich wie an der Hochstraße am Breitenweg werden?" fragt Irena Rospek. Ältere Bremer erinnern sich mit Grausen: Die Hochstraße ist das Ergebnis von Planungen der 70er Jahre, eine erste brutale Schneise durch ein lebendiges Viertel, erdacht von Politikern der so genannten "Beton-Fraktion", die den motorisierten Verkehr über alles stellten. Die Geschichte könnte die heute frierenden trotzdem hoffungsvoll stimmen: Zwar wurde damals diese Schneise durch die Stadt geschlagen, aber eine andere (die geplante "Mozart-Trasse") hatte der Protest Ende der 70er noch verhindern können. Was Planer und Politiker heute nachdenklich machen sollte: Die damaligen Pläne hätten wohl auch die jetzt so hoch gelobte "Kulturmeile" rund um das Theater am Goetheplatz ins Mark getroffen.
Auch der Beirat Schwachhausen hat sich gegen Stadtautobahn-Planungen ausgesprochen und spricht von "absolutem Blödsinn". Die Kurfürstenallee schlage bereits eine Bresche durch das Quartier uns sei für Fußgänger schwer passierbar - ein abschreckendes Beispiel. Es scheint, als ob Bremens Planer - zumal vor der Wahl - auch hier ein Problem bekommen könnten.  
TG


Fantasievolle Protest-Parodie auf Bremens traditionelle Eiswette: "Geiht" oder "steiht" der Verkehr am Remberti-Kreisel? Der Test misslingt: Der tapfere Schneider, der die Straße überqueren will, kommt unter die LKW-Räder, wird ein Fall für die Sanitäter. Aufgebrachte Anwohner jedenfalls wollen so nicht enden.

Aktualisiert: 16.Nov.10 17:35