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18.06.17

Das nächste Treffen der Bahnlärm-Initiative Bremen findet am Donnerstag, 17. August 2017, statt. EINLADUNG folgt zeitnah. Anlagen, Protokolle und Einladungen früherer Versammlungen. Siehe auch aktuelle Medienberichte und Stellungnahmen zum Thema Bahnlärm sowie bremische Dokumente. Siehe auch >Berichte + Informationen< auf der Startseite der Bahnlärm-Initiative Bremen.

06.06.17
Nach Concordia-Theater-Abriss: "Baumfrevel" am Concordiaplatz, siehe auch: Beiratsbeschlüsse Östliche Vorstadt vom 16.06.2016 und vom 17. November 2016, sowie WK-Bericht vom 11.08.2016 ergänzt um Fotos: 2 Hainbuchen á ca. 6,50 m
24.11.16
Betr. Concordia-Theater-Abriss II: Beschluss des Beirats Östliche Vorstadt vom 17. November 2017 zur Außengestaltung des Concordiaplatzes nach Errichtung des Neubaus; Buten&binnen-Nachricht (1'23'') vom 5.09.2016, taz-HB vom 10.9.16, WK S 10 v. 11.09.16, RB-Modell-Foto; Anwohner-Fotos vom Concordia-Platz. Erinnerungsfoto: Gebäude-Außenansicht (am 15.05.2016)
13.10.16
DB-Einladung zum Abschluss der Arbeiten für die Lärmschutzwand in Bremen-Walle am 11. Oktober 2016; WK-Bericht per Interview, Stadtteilkurier-Bericht
15.08.16
Betr. Concordia-Theater-Abriss: Einladung zu einer Anwohner/innen-Versammlung ins Alte Fundamt,
Auf der Kuhlen 1 A, 28203 Bremen, am Dienstag, 9. August 2016, um 17.30 h. Fragen der Anwohner-Initiative. Medienberichte (v. 11.8.16) über die Versammlung. Gutachten zur Beweissicherung.

BI-Sprecher zur Zeit:

Günter Knebel
Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner
Bulthauptstraße 9
28209 Bremen

Dr. Karl-Detlef Fuchs
Parkstraße 51
28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

Reinhard Pahl
Richard Wagner Str. 40
28209 Bremen

Norma Ranke
Bartensteiner Str. 53
28329 Bremen

Spendenkonto
(seit 01.06.08)
:
InteressenGemeinschaft
Aufweitungsgeschädigter
(IGA, Kürzel genügt)
Sparda Bank Hannover
Kto. Nr. 100873861
BLZ 250 905 00

 

Ampeln vor dem Concordia-Tunnel: (K)ein Ärgernis?!

Leserbrief vom 16. April 2009
Ampeln vor dem Concordia-Tunnel:
(K)ein Ärgernis?
!

Verteiler: Redaktion Weser-Kurier / Bremer Nachrichten; nachrichtlich: BI-Unterstützer/innen und verkehrspolitisch interessierte Multiplikator/innen (Beiräte)

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu den heutigen Berichten über die „Ärgernis-Ampeln“ am Concordia-Tunnel sende ich Ihnen folgende Zeilen als Leserzuschrift:

Ampeln sind nicht das Ärgernis

„Die Empfehlung von Bernd Meier, den Concordia-Tunnel generell für Lkw zu sperren, ist zu begrüßen. Eine vernunftgeleitete, umwelt- und menschengerechte  Stadtentwicklung orientiert darauf, Lkw-Verkehre aus Innenstädten herauszuhalten. Etliche Beschlüsse der zuständigen Ortsbeiräte liegen dazu vor, auch die Bremische Bürgerschaft hat das mit der Drucksache 16/241 S am 9. November 2004 über alle Fraktionsgrenzen hinweg einstimmig beschlossen – und für die Zeit nach der Fertigstellung des Tunnelumbaus vom Senat ein entsprechendes Konzept (Nachtfahrverbot, Tonnagebegrenzung etc.) gefordert.
Diese (in Kopie beigefügte) Beschlusslage wurde bereits im Folgejahr 2005 durch das Aufstellen eines Schildes an der BAB-Abfahrt Vahr konterkariert, mit dem seit dieser Zeit der Lkw-Verkehr sogar ausdrücklich „eingeladen“ wird, die Abfahrt Vahr zur Fahrt ins Zentrum Bremens zu nutzen – über die Richard Boljahn- und Kurfürstenallee, die bekanntlich in die Schwachhauser Heerstraße mündet. Dass diese Einladung gern angenommen wird, belegen die täglichen Lkw-Durchfahrten, von denen nur einige wenige bisher durch „Steckenbleiben“ im Tunnel unterbrochen worden sind. Wenn der Tunnel künftig 4,50 m Durchfahrhöhe haben wird, dann gilt noch mehr als bisher „freie Fahrt für (Schwer-)Lastverkehr“ durch Bremens Innenstadt und damit das Gegenteil dessen, was die Bürgerschaft beschlossen hat. Darin liegt das eigentliche Ärgernis – und nicht in zwei harmlosen Ampeln, die nur ihre „Pflicht“ tun bzw. Funktion erfüllen.
Bremer Bürgerinnen und Bürger müssen sich (auch vor diesem Hintergrund) fragen, welchen Wert „legislative“ Bürgerschaftsbeschlüsse haben, wenn ausführende bremische Behörden offensichtlich anderes wollen und dementsprechend „exekutieren“. Die Frage nach dem Selbstverständnis der „gesetzgebenden Gewalt“ von Politikerinnen und Politiker könnte daran ebenso angeschlossen werden, wie die berühmte Frage, von welchem Teil des Volkes die Staatsgewalt (wirklich) ausgeht?
Das Volk von Wählerinnen und Wählern wird bei den nächsten Wahlen Antworten darauf suchen und sicher auch finden.“

Mit der Bitte um Abdruck dieses Leserbriefes und
mit freundlichen Grüßen

Günter Knebel, BI-Sprecher „Keine Stadtautobahn durch Bremen!“
www.keine-stadtautobahn.de

Zum Bürgerschaftsbeschluss vom 09.11.2004 
Aktualisiert: 30.Nov.10 20:14