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17.03.19

Das nächste Treffen der Bahnlärm-Initiative Bremen findet am Donnerstag, 21. März 2019, statt. EINLADUNG. Anlagen, Protokolle und Einladungen früherer Versammlungen. Siehe auch aktuelle Medienberichte und Stellungnahmen zum Thema Bahnlärm sowie bremische Dokumente. Siehe auch >Berichte + Informationen< auf der Startseite der Bahnlärm-Initiative Bremen.

15.02.19
Diesel-Skandal: 107 Lungenärzte können nicht rechnen - Leichtes Spiel für Scharlatane
die tageszeitung (taz) vom 14. Februar 2019, Seite 1, Seite 4 und Seite 5, ergänzed: Mitrechnen erwünscht vom 16.02.2019 
09.02.19
Operation heiße Luft - Dieselstreit, Gewaltenteilung und Rechtsstaatsgefährdung, Kommnetar von Gerhart Baum in: Süddeutsche Zeitung, Link zur PETITION >Rettet Zivilgesellschaft<
31.12.18
Botschaft (5'38'') von Raumfahrer A. Gerst an (seine) Enkelkinder, 25.11.2018.
Quelle: NACHDENKSEITEN - mit Dank für Publikation.

BI-Sprecher zur Zeit:

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Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

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28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

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Weser Kurier Donnerstag, 15. Juli 2003

Weser-Kurier 15. Juli 2003

Scheitert „Stadtautobahn“ an Autobahn?
Beirat Schwachhausen kritisiert Ausbau des Concordia-Tunnels /
„Gutachten berücksichtigt A281 nicht“

Von unserem Redakteur Christian Dohle

Der Beirat Schwachhausen gibt im Kampf gegen einen vierspurigen Ausbau der Schwachhauser Heerstraße nicht auf. „Die derzeit vorliegenden Fakten reichen uns als Begründung nicht aus“, sagt Sprecher Udo Fehlberg (CDU). Ein Planungsbüro soll nun für den Beirat nach Alternativen suchen.
Widerstand aus Schwachhausen gegen den Ausbau der Schwachhauser Heerstraße – das hat fast schon Tradition. Nur „zähneknirschend“ habe man dem Ausbau zwischen Kurfürstenallee und Hollerallee zugestimmt, erinnert Fehlberg an die Bedenken des Ortsbeirates, der letztlich mit Rücksicht auf die Messe und die Stadthalle sein Veto aufgegeben hatte. Bei Großveranstaltungen an der Bürgerweide sei eine vierspurige Straße wohl erforderlich, meint Fehlberg.

Für den derzeit geplanten weiteren Ausbau in Richtung Stadtmitte – von den Gegner stets als Stadtautobahn angeprangert – sieht der Beirat derzeit allerdings keine Begründung. „Das Gutachten zum Verkehrsaufkommen ist sechs oder sieben Jahre alt und berücksichtigt noch nicht den mittlerweile beschlossenen Bau der A281“, konkretisiert Fehlberg die Bedenken. Die Planung des Bauressorts mache keinen Sinn. Ändern könne sich seine Überzeugung durchaus, betont der Beiratssprecher, allerdings erst, wenn endlich Zahlen auf den Tisch kommen.
Bislang aber ist der Beirat skeptisch und sucht den Schulterschluss mit seinen Nachbarn. Zwar haben die Schwachhauser für die ins Auge gefasste Alternativplanung sogar schon Geld bereit gestellt, sähen die Beiräte Mitte und östliche Vorstadt aber gerne an ihrer Seite. Zum einen, weil man sich die Kosten teilen könne, wie Wolfram Seibert (SPD) betont, zum anderen, weil die Verkehrsführung südlich des Concordia-Tunnels noch längst nicht geklärt sei. „Solange wir nicht die Anbindung der Schwachhauser Heerstraße an das Stadtzentrum und die östliche Vorstadt kennen, können wir auch nicht über den Ausbau der Straße entscheiden“, sagt Udo Fehlberg.
Das Bauressort hält derweil an seinen Plänen fest und will die Schwachhauser Heerstraße bis südlich des Concordia-Tunnels mit vier Fahrbahnen plus zwei separaten Straßenbahngleisen bauen. „Anregungen und Bedenken“ würden im Verfahren berücksichtigt, heißt es bei Holger Bruns, dem Sprecher des mittlerweile von Senator Jens Eckhoff (CDU) geführten Ressorts.
Ein mögliches Ergebnis dieses Abwägungsprozesses skizziert Helmut Pflugradt (CDU), in der vergangenen Legislaturperiode noch Sprecher der Baudeputation. „Ziel bleiben zwei Fahrspuren in jede Richtung, doch halte ich es durchaus für möglich, dass die inneren Fahrspuren von Autos und Straßenbahn gemeinsam genutzt werden.“ Auch Dieter Focke, baupolitischer Sprecher der CDU, hätte „nichts dagegen“. Allerdings würden die Zuschüsse dann deutlich schmaler ausfallen und der Ausbau teurer.
„Das können wir uns nicht leisten“, meint Udo Fehlberg, der sich mit dem Vorschlag durchaus anfreunden könnte. Wolfram Seibert allerdings bleibt skeptisch: „Die Planer sollten erst einmal herausfinden, ob zwei Fahrbahnen überhaupt notwendig sind. Die Zahlen sind bislang wenig überzeugend.“


Aktualisiert: 16.Nov.10 16:07