Neuigkeiten

Seite 1 von 21   »

17.02.19

Das nächste Treffen der Bahnlärm-Initiative Bremen findet am Donnerstag, 21. Februar 2019, statt. EINLADUNG. Anlagen, Protokolle und Einladungen früherer Versammlungen. Siehe auch aktuelle Medienberichte und Stellungnahmen zum Thema Bahnlärm sowie bremische Dokumente. Siehe auch >Berichte + Informationen< auf der Startseite der Bahnlärm-Initiative Bremen.

15.02.19
Diesel-Skandal: 107 Lungenärzte können nicht rechnen - Leichtes Spiel für Scharlatane
die tageszeitung (taz) vom 14. Februar 2019, Seite 1, Seite 4 und Seite 5, ergänzed: Mitrechnen erwünscht vom 16.02.2019 
09.02.19
Operation heiße Luft - Dieselstreit, Gewaltenteilung und Rechtsstaatsgefährdung, Kommnetar von Gerhart Baum in: Süddeutsche Zeitung, Link zur PETITION >Rettet Zivilgesellschaft<
31.12.18
Botschaft (5'38'') von Raumfahrer A. Gerst an (seine) Enkelkinder, 25.11.2018.
Quelle: NACHDENKSEITEN - mit Dank für Publikation.

BI-Sprecher zur Zeit:

Günter Knebel
Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner
Bulthauptstraße 9
28209 Bremen

Dr. Karl-Detlef Fuchs
Parkstraße 51
28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

Reinhard Pahl
Richard Wagner Str. 40
28209 Bremen

Norma Ranke
Bartensteiner Str. 53
28329 Bremen

Spendenkonto
(seit 01.06.08)
:
InteressenGemeinschaft
Aufweitungsgeschädigter
(IGA, Kürzel genügt)
Sparda Bank Hannover
Kto. Nr. 100873861
BLZ 250 905 00

 

Weser-Kurier 7. Januar 2008

Weser - Kurier / Bremer Nachrichten (Stadtteil-Kurier Nordostl) 7. Januar 2008

Nachts tröten die Hörner

SCHWACHHAUSEN - FESENFELD. Sonnabend, drei Uhr morgens. "Tuuut", das Signalhorn erklingt in dieser kalten Nacht. "Das ist heute schon das fünfte Mal", stöhnt Christian Kuhn*. Der 21-jährige Student wohnt in einer Wohngemeinschaft in der Schwachhauser Heerstraße 13. Ein Leben unmittelbar am Concordia-Tunnel.
Seit September wird die Eisenbahnbrücke erneuert. Seitdem gab es immer wieder Beschwerden seitens der Anwohner. Hauptkritikpunkte sind Lärmbelästigung

und Erschütterungen. Auch Meike Wittenberg ist genervt von den Bauarbeiten. In den vergangenen Jahren sei es unter der Woche "ohnehin viel lauter durch den Güterverkehr geworden", so die 43-Jährige. Für die Anwohnerin der Roonstraße sei das Wochenende vor allem "Ruhe und Entspannung" gewesen. "Das kann ich jetzt vergessen", sagt Wittenberg. An den Wochenenden störe auch sie besonders das Signalhorn der Bauarbeiter. Die 43-Jährige hat einen Brief an den Stadtteilbeirat Östliche Vorstadt geschrieben, welcher an die Deutsche Bahn weitergeleitet wurde. "Wenig später klingelte dann auch schon das Telefon", beschreibt sie. Die Bau-Firma "Projektbau Nord" habe sich entschuldigt, aber auch nochmal auf die verteilten Handzettel verwiesen. Dort werde deutlich gemacht, dass der Lärmpegel an einigen Wochenenden steigen werde.
Jeden Freitagabend das selbe Szenario: 20 bis 30 Bauarbeiter rücken mit mehreren Baufahrzeugen, zwei Kränen und zwei Lkw an, um die alte Eisenbahnbrücke zu bearbeiten. Im Juli informierte die Deutsche Bahn die Anwohner durch Handzettel über die Arbeiten und bat vorsorglich um Verständnis. Neben genauen technischen Abläufen wurden auch bereits die Termine genannt, an denen die Lärmbelästigung zunehmen werde. An den Wochenenden werden großflächig Schienen entfernt, um die Behelfsbrücken zu bauen. Sonntagnacht werden diese Gleise dann wieder betriebsbereit gemacht, um den reibungslosen Güter- und Personenverkehr während der Woche zu garantieren. Die Bahn rechnet erst 2009 mit der Fertigstellung der neuen Brücke.

* Name auf Wunsch des Zitierten anonymisiert.
Aktualisiert: 11.Nov.10 19:31