Neuigkeiten

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20.05.17

Das nächste Treffen der Bahnlärm-Initiative Bremen findet am Donnerstag, 15. Juni 2017, statt. EINLADUNG folgt zeitnah. Anlagen, Protokolle und Einladungen früherer Versammlungen. Siehe auch aktuelle Medienberichte und Stellungnahmen zum Thema Bahnlärm sowie bremische Dokumente. Siehe auch >Berichte + Informationen< auf der Startseite der Bahnlärm-Initiative Bremen.

24.11.16
Betr. Concordia-Theater-Abriss II: Beschluss des Beirats Östliche Vorstadt vom 17. November 2017 zur Außengestaltung des Concordiaplatzes nach Errichtung des Neubaus; Buten&binnen-Nachricht (1'23'') vom 5.09.2016, taz-HB vom 10.9.16, WK S 10 v. 11.09.16, RB-Modell-Foto; Anwohner-Fotos vom Concordia-Platz. Erinnerungsfoto: Gebäude-Außenansicht (am 15.05.2016)
13.10.16
DB-Einladung zum Abschluss der Arbeiten für die Lärmschutzwand in Bremen-Walle am 11. Oktober 2016; WK-Bericht per Interview, Stadtteilkurier-Bericht
15.08.16
Betr. Concordia-Theater-Abriss: Einladung zu einer Anwohner/innen-Versammlung ins Alte Fundamt,
Auf der Kuhlen 1 A, 28203 Bremen, am Dienstag, 9. August 2016, um 17.30 h. Fragen der Anwohner-Initiative. Medienberichte (v. 11.8.16) über die Versammlung. Gutachten zur Beweissicherung.
21.07.16
Concordia-Theater vor dem Abriss - Bauherr will Bäume schützen - (vgl. Beiratsbeschluss im Wortlaut)
Bremer Nachrichten/Weser-Kurier vom 9. Juli 2016, Seite 9; vgl. Infos unter > Presseberichte< vom 13. Mai 2016 und auf der Startseite unter > Neuigkeiten< vom 5. Juli 2016 und taz-HB vom 19.07.16 und 21.07.16

BI-Sprecher zur Zeit:

Günter Knebel
Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner
Bulthauptstraße 9
28209 Bremen

Dr. Karl-Detlef Fuchs
Parkstraße 51
28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

Reinhard Pahl
Richard Wagner Str. 40
28209 Bremen

Norma Ranke
Bartensteiner Str. 53
28329 Bremen

Spendenkonto
(seit 01.06.08)
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Aufweitungsgeschädigter
(IGA, Kürzel genügt)
Sparda Bank Hannover
Kto. Nr. 100873861
BLZ 250 905 00

 

Weser-Kurier 3. Januar 2009

Weser - Kurier, 3. Januar 2009, Seite 2 (Kommentar)

Symbol-Zone
Michael Brandt über den Start der Umweltzone in Bremen

Nicht nur mancher Altwagen hat bei der augenblicklichen Witterung Startprobleme. Auch die Bremer Umweltzone nimmt mit Stottern und der ein oder anderen Fehlzündung Fahrt auf: Noch längst nicht alle Fahrzeuge haben eine Plakette, Kontrollen gibt es vorerst auch keine. Überhaupt kleckert Bremen hinterher, andere Städte haben ein Jahr Vorsprung.
Viele Qualitäten sind der Umweltzone in der hitzigen Debatte zugesprochen worden. Sie ist dämonisiert und mystifiziert worden. Kritiker fürchteten gleich das Aus kleiner Firmen und nachhaltige Schäden für den Einkauf in der Innenstadt, Befürworter hoffen auf sinkende Feinstaubwerte und bessere Luft.
Noch ist das alles Glauben. Wissen wird sich erst einstellen, wenn nach dem Juli 2011 die Umweltzone auf "scharf" gestellt ist und tatsächlich alle draußen bleiben müssen, die nur rote oder gelbe Aufkleber vorweisen können. Heute kann niemand sagen, ob die Rechnung aufgeht. Schon für das Jahr 2008 ist für die Neuenlander Straße nach der Inbetriebnahme der Autobahn eine Entlastung vorhergesagt worden - stattdessen ist die Feinstaub-Belastung dort noch gestiegen.
Das alles ist kein Argument, die Umweltzone zu kippen. Die Bremerinnen und Bremer brauchen bessere Luft. Doch die Umweltzone allein wird dies nicht schaffen. Sie ist klein, inkonsequent und voller Schlupflöcher. Fraglich, ob sie zum Beispiel mit all ihren Ausnahmeregelungen überhaupt einer rechtlichen Prüfung standhalten würde. Dennoch bleibt sie alternativlos. Selbst wenn sie nur dazu beiträgt, einen Teil der Bevölkerung dafür zu sensibilisieren, dass Mobilität nicht gleichbedeutend mit ungebremstem Schadstoffausstoß sein muss.
Die Umweltzone ist ein Baustein auf dem Weg zu frischer Luft. In diesem Jahr kommt mindestens ein autofreier Aktions-Sonntag hinzu, vielleicht mehr. Auch dieser hat fast hundertprozentigen Symbol-Charakter. Bei einem der nächsten Anläufe sollten Umweltbehörde und Senat dazu übergehen, statt über reine Symbolik auch über wirksame Änderungen nachzudenken. Damit wir auch morgen noch kraftvoll Luft holen können.

Aktualisiert: 08.Nov.10 19:15