Neuigkeiten

Seite 1 von 21   »

18.11.18

Das nächste Treffen der Bahnlärm-Initiative Bremen findet am Donnerstag, 20. Dezember 2018, statt. EINLADUNG folgt. Anlagen, Protokolle und Einladungen früherer Versammlungen. Siehe auch aktuelle Medienberichte und Stellungnahmen zum Thema Bahnlärm sowie bremische Dokumente. Siehe auch >Berichte + Informationen< auf der Startseite der Bahnlärm-Initiative Bremen.

26.08.17
BUND-Aktion zur Bundestagswahl 2017 in Bremen: Kandidat/innen-Interviews am Do, 24. August 2017, von 12.50 h - 14.20 h beim Haus der Bürgerschaft. Siehe taz-Bericht am 25.8.17
06.06.17
Nach Concordia-Theater-Abriss: "Baumfrevel" am Concordiaplatz, siehe auch: Beiratsbeschlüsse Östliche Vorstadt vom 16.06.2016 und vom 17. November 2016, sowie WK-Bericht vom 11.08.2016 ergänzt um Fotos: 2 Hainbuchen á ca. 6,50 m
24.11.16
Betr. Concordia-Theater-Abriss II: Beschluss des Beirats Östliche Vorstadt vom 17. November 2017 zur Außengestaltung des Concordiaplatzes nach Errichtung des Neubaus; Buten&binnen-Nachricht (1'23'') vom 5.09.2016, taz-HB vom 10.9.16, WK S 10 v. 11.09.16, RB-Modell-Foto; Anwohner-Fotos vom Concordia-Platz. Erinnerungsfoto: Gebäude-Außenansicht (am 15.05.2016)

BI-Sprecher zur Zeit:

Günter Knebel
Ludwigsburger Str.22
28215 Bremen
Tel.: 0421-37 45 57
email: knebel at
keine-stadtautobahn.de

(at = @ wegen Spam)

Kontakte:    Bürgerinitiative
Keine Stadtautobahn durch Bremen

Kontakte:
Dr. Gerald Kirchner
Bulthauptstraße 9
28209 Bremen

Dr. Karl-Detlef Fuchs
Parkstraße 51
28209 Bremen

Günter Knebel
Ludwigsburger Str. 22
28215 Bremen

Reinhard Pahl
Richard Wagner Str. 40
28209 Bremen

Norma Ranke
Bartensteiner Str. 53
28329 Bremen

Spendenkonto
(seit 01.06.08)
:
InteressenGemeinschaft
Aufweitungsgeschädigter
(IGA, Kürzel genügt)
Sparda Bank Hannover
Kto. Nr. 100873861
BLZ 250 905 00

 

Weser Report, Mittwoch, 9. November 2005

Widersprüchlicher Aktionsplan
Bürger und drei Beiräte diskutierten über „Luftreinhalte- und Aktionsplan Bremen“
Von Haiko Camphausen

Ein Aktionsplan soll die Schadstoffkonzentration am Dobbenweg reduzieren. Anwohner und Beiräte und eine Bürgerinitiative forden Nachbesserungen.
Kein Zweifel: Durch den Betrieb von Kraftfahrzeugen entsteht eine Vielzahl von Schadstoffen. Da deren Konzentration inzwischen im Bereich Bismarckstraße/Dobben weg die zulässigen Grenzwerte schon 37 mal überschritten wurden – erlaubt sind 35 Überschreitungen – soll nun ein Luftreinhalte- und Aktionsplan für Abhilfe sorgen. Wie die Umweltbehörde das Problem lösen will, erfuhren Bürger und die Beiräte Mitte, Östliche Vorstadt und Schwachhausen am Donnerstag in der Aula des Hermann-Böse-Gymnasiums. Zwar wurde durchaus anerkannt, dass die Behörde gewillt ist das Problem zu lösen, doch ob die im Aktionsplan vorgesehenen Maßnahmen tatsächlich eine Reduzierung der Belastung bringen, wurde bezweifelt. Und nicht nur das. Denn um den Durchgangsverkehr von Lkw mit alter Abgastechnik auch aus dem überlasteteten Bereich heraus zu halten, ist beispielsweise eine Ableitung über die Hollerallee oder den jetzt schon stark belasteten Osterdeich geplant. Als „ein Ding der Unmöglichkeit“, wird das von Anliegern beider Straßen bezeichnet.
Unzufriedenheit aber auch bei den Beiräten. Sie fordern nicht nur eine Überarbeitung des Plans, sondern verlangen unter anderem, dass belastende LKW-Verkehre mit schlechter Abgastechnik an Tagen mit kritischer Wetterlage bereits an den Autobahnabfahrten durch verstärkte Kontrollen abgefangen werden. Während der Beirat Mitte die BSAG auffordert, sofort alle Busse mit Dieselrußfiltern auszustatten, fordert der Beirat Östliche Vorstadt lediglich  in den betroffenen Gebieten ab sofort nur noch Busse mit Dieselrußfiltern einzusetzen. Der Beirat Schwachhausen bekräftigt darüber hinaus nochmals seine strikte Ablehnung eines Ausbaus der Schwachhauser Heerstraße, weil er befürchtet, dass dieser  das Problem der Schadstoffbelastung der anliegenden Quartiere noch verschärfen wird.
Die Bürgerinitiative „Keine Stadtautobahn“ stützt diese Forderung. Nach ihrer Auffassung sei es eine umweltpolitisch und verkehrswissenschaftlich gesicherte Erkenntnis, dass die Bereitstellung von mehr Verkehrsfläche für den Autoverkehr dieses Verkehrsmittel auch vermehrt anzieht. „Außerdem werden wir nicht müde, darauf hinzuweisen, dass ein unnötiger und überdimensionierter Straßenausbau nicht nur die Gesundheit der Menschen, die Natur und die Stadtentwicklung schädigt, sondern er lässt auch den gebotenen sparsamen Umgang mit Ressourcen vermissen“, heißt es dazu in einer Pressemeldung der Initiative, die in den geschätzten Ausbaukosten von mindestens 22 Millionen Euro eine Vergeudung von Steuergeldern sieht.

Aktualisiert: 05.Nov.10 10:06